
Seit dem 21. Mai 1925 gibt es in Ludweiler Angehörige der Neuapostolischen Kirche. Diese ersten neuapostolischen Gläubigen pilgerten, in den ersten Jahren, jeden Sonntagmorgen durch Wald und Wiese zum Gottesdienst nach Klarenthal.
Als Versammlungsstätte dienten bis zum 2. Weltkrieg umgestalte Räume in normalen Wohnhäusern der Gläubigen, nach 1930 zwei zusammengefasste stattliche Räume in dem Haus von Philipp Blatter in der Karlsbrunner Straße 40.
Dieser Versammlungsraum wurde auch schnell zu klein, so dass Priester Ludwig Blatter an der Stätte des Beginns in der Karlsbrunner Straße 45 das Erdgeschoss zu einem so genannten "Futtermittellager" umbaute, das bis zum Bau der Kirche 1958 als Gottesdienstraum diente.
Am 24. August 1958 wurde das neu erbaute neuapostolische Gotteshaus in der Karlsbrunner Straße 26 eingeweiht. Es ist ein schlichtes Kirchenschiff ohne Turm, nur mit einem Kreuz auf der Front, aber es fügt sich sehr harmonisch in das Straßenbild und erinnert Außenstehende an die schlichte calvinistische Bauweise der frühen Hugenottenkirche.
Die Kirche der Neuapostolischen Kirchengemeinde Ludweiler, die 1987 durch Eigenleistung und Nachbarschaftshilfe komplett renoviert wurde, ist ein dezentes Schmuckstück im Ortskern Ludweilers, das bis heute mit großer Liebe gepflegt und gehegt wird.
Im Jahre 2004 zählte die Neuapostolische Kirchengemeinde Ludweiler 112 Mitglieder. Gäste sind zu den Gottesdiensten jederzeit willkommen.