
Anfang des 20. Jahrhunderts nahm die Zahl der Katholiken in Ludweiler aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung und der damit verbundenen Erschließung der "Alten Ansiedlung" (1908) und der "Neuen Ansiedlung" (1922), sprunghaft zu. In dieser Zeit gab es in Ludweiler ca. 2000 Katholiken, von denen sich aus Platzgründen nur 150 !!! in der Kapelle versammeln konnten.
Der Entwurf der Pfarrkirche stammte vom Mainzer Dombau - Architekten Becker - Falkowski. Das Baugrundstück wurde kostenlos von der französischen Grubenverwaltung zur Verfügung gestellt.
An Mariä Geburt 1929, dem 8. September, wurde nach feierlicher Weihe durch Prälat Anheier, Trier, der Grundstein gelegt. Der lange fehlende Turm wurde erst nach dem 2. Weltkrieg fertig gestellt. In ihm erklangen bis zu 4 Glocken, wovon sich heute die zweigrößte in der Vorhalle der neuen postmodernen Pfarrkirche befindet.
Am 1. Juli. 1930 wurde die katholische Pfarrei fertig gestellt, "Herz Jesu Ludweiler - Warndt", und 1932 wurde ein geräumiges Pfarrhaus gebaut, das 1982 wegen Bergschäden abgerissen werden musste. Von 1982 bis 2001 war das Pfarrhaus in der Scheffelstraße 1. Das Pfarrheim mit angeschlossenem Kindergarten "St. Monika" wurde 1966 geplant und gebaut.
1999 musste die Pfarrkirche "Herz Jesu", die Pfarrei, das Pfarrheim und der Kindergarten wegen massiver Bergschäden abgerissen werden.
Von Abriss im September 1999 bis Dezember 2000, der Fertigstellung der neuen Pfarrkirche, wurde die Wendalinus - Kapelle, die Hugenottenkirche und die geislauterner Pfarrkirche als Ausweichsorte genutzt.
Zwischen 1984 und 1989 wurde die Gemeinde "Herz Jesu" Ludweiler und "St. Paulinus" Lauterbach in eine Seelsorgeeinheit zusammen gefasst. Seit 1989 bildet die Gemeinde "Mariä Himmelfahrt" Geislautern und "Herz Jesu" Ludweiler eine Seelsorgeeinheit.